Smartphone als Bootsnavigator

Das Smartphone als Navigator zu See
Die Vorstellung ist relativ einfach: Wenn das Smartphone mit seinem Navigationsprogramm uns über Land von A nach B leiten kann, sollte das Gleiche auf dem Wasser ebenfalls funktionieren. Allerdings ist es nicht so simpel, wie man es sich vorstellt.

Seekarten oft veraltet
Startet man auf See sein Smartphone, um sich den Weg zum nächsten Hafen zeigen zu lassen, wird man sich wundern. Das Handy zeigt zwar den Weg in Richtung Land, hat als eigentliches Ziel aber die nächste Straße, um die Bootsfahrer darüber zur nächsten Stadt zu navigieren. Mit dem normalen Routenplaner ist es also nicht möglich, das Smartphone als Bootsnavigator zu benutzen. Man braucht dazu ein Programm, das man sich auf sein Handy lädt, mit dem man Seekarten hochladen und umwandeln kann. Solche Seekarten sind allerdings häufig veraltet, sodass man hier nur eine mittelmäßige Navigation erwarten kann. Sieht man dieses Programm aber als gelungene Abwechslung an, auf die man eventuell im Notfall zurückgreifen kann, kann man sich damit näher beschäftigen. Mehr sollte man aber von seinem Smartphone nicht erwarten.

Investitionen lohnen sich
Besonders wenn man sich erst kürzlich ein Boot bei www.boote-gebraucht.org gekauft hat und sich nun langsam von kleinen Seen aufs offene Meer wagt, kann ein solches Programm einen ersten Einblick in die Bootsnavigation bieten. Werden längere Strecken auf dem Meer zurückgelegt, sollte man aber in ein hochwertiges Produkt investieren, da es im Zweifelsfall Menschenleben retten kann.